Beschreibung
Das Landeswarnzentrum der Agentur für Bevölkerungsschutz hat eine rote Wetterwarnung aufgrund extremer Temperaturen herausgegeben und weist auf eine anhaltend kritische Situation in den kommenden Tagen hin. Am Wochenende werden demnach in Brixen extreme Hitzetemperaturen erwartet, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Aus diesem Grund wurde die Gemeindeleitstelle für Zivilschutz einberufen.
„Die außergewöhnlich hohen Temperaturen der nächsten Tage verlangen größte Vorsicht. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusst zu handeln und besonders auf gefährdete Personen zu achten. Kinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen sind den Risiken großer Hitze besonders ausgesetzt“, erklärt Bürgermeister Andreas Jungmann.
Die Stadtverwaltung empfiehlt:
- regelmäßig Wasser zu trinken – auch ohne Durstgefühl
- direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und möglichst nicht zwischen 11.00 und 18.00 Uhr ins Freie zu gehen
- körperliche Aktivitäten im Freien zu reduzieren
- leichte, helle Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille zu tragen
- Wohnräume kühl zu halten, indem morgens und abends gelüftet wird
- leichte Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse zu bevorzugen
- Kinder, ältere Menschen oder Tiere niemals im Auto zurückzulassen – auch nicht für kurze Zeit
- den Gesundheitszustand von Angehörigen, Nachbarn und alleinlebenden Personen zu überprüfen, insbesondere wenn sie älter oder nicht selbstständig sind
Besondere Vorsicht gilt für all jene, die Abkühlung im Fluss oder im Bach suchen.
Die Wasserstände und Strömungsverhältnisse können sich bei großer Hitze rasch verändern. Kaltes Schmelz- oder Quellwasser kann zudem zu Kreislaufproblemen führen. Die Stadtverwaltung bittet daher, nur an sicheren, gut zugänglichen Stellen ins Wasser zu gehen, niemals allein zu baden und Kinder stets eng zu beaufsichtigen. Wer ins Wasser geht, sollte die Situation sorgfältig abwägen und mit größter Vorsicht handeln.
Warnsignale ernst nehmen – aufeinander achten
„In solchen Momenten ist es wichtig, auch auf andere zu schauen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, auf ihre Familien, Nachbarn und Menschen zu achten, die sich in einer besonders verletzlichen Situation befinden könnten. Ein Zeichen der Nähe kann viel bewirken“, so der Bürgermeister weiter.
Bei Symptomen wie starker Erschöpfung, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atembeschwerden ist unverzüglich der Hausarzt oder der Notdienst zu kontaktieren.
Die Stadtverwaltung wird die Lage weiterhin aufmerksam verfolgen und steht in engem Austausch mit dem Landeszivilschutz. Die Bevölkerung wird gebeten, sich über die institutionellen Informationskanäle auf dem Laufenden zu halten. Auf der Webseite des Landeswarnzentrums wird täglich der Warnlagebericht veröffentlicht.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen und gegenseitiger Aufmerksamkeit können wir diese Hitzewelle als Gemeinschaft sicher bewältigen“, schließt Bürgermeister Andreas Jungmann.