Stadtrat von Brixen zu Gast an der Bildungsfakultät der Freien Universität Bozen am Campus Brixen

Der Stadtrat der Gemeinde Brixen hat auf Initiative, der für die Beziehungen zur Universität verantwortlichen Stadträtin Monika Leitner die Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen am Campus Brixen besucht.
Veröffentlichungsdatum:

23.01.2026

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Beschreibung

Der Stadtrat der Gemeinde Brixen hat auf Initiative, der für die Beziehungen zur Universität verantwortlichen Stadträtin Monika Leitner die Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen am Campus Brixen besucht. 

Dekanin Prof.in Antonella Brighi und 15 Professorinnen und Professoren der diversen Studiengänge sorgten für einen bunten Einblick ins Universitätsgeschehen. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der Lehr- und Lernräume der Fakultät – darunter die EduSpaces und EduLabs, die Theorie und Praxis in der Ausbildung künftiger Lehrpersonen verknüpfen. Die Fakultät verfügt über mehrere solcher spezialisierter Lernräume. Dazu gehören offene Lernumgebungen rund um die Themen Lese- und Sprachförderung, virtuelle Welten, Biologie, Physik und Chemie, die mit didaktischen Materialien und Fachliteratur in mehreren Sprachen zum Entdecken einladen. 

Ein zentrales Thema war die Öffnung der Universität in Richtung Schulen und Stadt. Neben Studierenden können auch Schulklassen und Lehrpersonen im Rahmen von Kooperationen und Forschungsprojekten an die Universität kommen und die pädagogisch gut ausgestatteten Räumlichkeiten nutzen. Auch das Forschungs- und Dokumentationszentrum zur Südtiroler Bildungsgeschichte im Missionshaus ist für die Öffentlichkeit gedacht. Die Dauerausstellung zur Südtiroler Schul- und Bildungsgeschichte im 20. Jahrhundert zeigt, wie sich Schule in Südtirol im Lauf der Zeit verändert hat und macht deutlich, dass die Vorstellung von „guter Schule“ in jeder Gesellschaft stark davon geprägt ist, welche Erfahrungen Menschen selbst als Kinder in der Schule gemacht haben.

Aktuell frequentieren, so wurde es im Rahmen des Treffens dargestellt, rund 1.400 Studierende den Standort. In manchen, vor allem deutschsprachigen Studiengängen, sind die Studierendenzahlen allerdings seit Jahren rückläufig. Zurückzuführen sei dies zum Teil darauf, dass sich der demografische Wandel bemerkbar mache, zum anderen aber auch darauf, dass fünf Studienjahre für viele Interessierte eine sehr lange Zeit seien. Um dem entgegenzuwirken, plant die Universitätsleitung eine Neukonzeption von Studien, innerhalb derer sich Jahre an der Universität mit Jahren konkreter Arbeitspraxis an Südtiroler Schulen verzahnen.

Beim gemeinsamen Mittagessen in der Universitätsmensa wurde der Austausch in informeller Atmosphäre fortgesetzt.

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Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 26.01.2026 16:00

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