Beschreibung
Die KVW-Ortsgruppe Milland/Sarns hatte am vergangenen Wochenende gleich doppelten Grund zum Feiern: ihr 60-jähriges Bestehen sowie das 30-jährige Jubiläum der Freundschaft mit der KAB Etting-Ingolstadt, die seit 1996 besteht und bis heute lebendig gelebt wird.
Aus diesem Anlass waren rund 50 Gäste aus Etting bei Ingolstadt vom 5. bis 7. Juni nach Brixen gekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stand nicht nur das gemeinsame Feiern, sondern vor allem die Begegnung – jenes Miteinander, das die Partnerschaft seit drei Jahrzehnten prägt und trägt.
Den Auftakt bildete am Freitag der Empfang im Brixner Rathaus. Stadträtin Bettina Kerer begrüßte gemeinsam mit den Gemeinderäten Paula Bacher, Margit Tauber und Gerold Siller die Gäste aus Bayern. Bei einem Austausch über Stadtgeschichte, Stadtleben und kommunale Themen erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Entwicklung Brixens. Abschließend gab es eine Führung durch das Rathaus.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt unterstrichen die Bedeutung solcher Begegnungen. Freundschaften wie jene zwischen dem KVW Milland/Sarns und der KAB Etting seien weit mehr als eine Tradition: Sie seien Ausdruck eines lebendigen kulturellen Austauschs, der Menschen verbindet und gegenseitiges Verständnis fördert.
Am Samstag stand ein Besuch des Wallfahrtsortes Oies in Abtei, dem Geburtsort des heiligen Josef Freinademetz, auf dem Programm. Der Sonntag begann mit der gemeinsamen Teilnahme an der Fronleichnamsprozession, bevor im Jugendheim Milland der Festakt zum Doppeljubiläum stattfand.
Besondere Worte fand dabei Landesrätin Magdalena Amhof, die die Entwicklung der Freundschaft über viele Jahre hinweg begleitet hat – bereits in ihrer Zeit als Stadträtin der Gemeinde Brixen. In ihrer Ansprache würdigte sie das langjährige Engagement der Verantwortlichen und die Bedeutung solcher Verbindungen, die über Jahre und Generationen hinweg Bestand haben.
Die Geschichte der Freundschaft zwischen Milland/Sarns und Etting zeigt eindrucksvoll, dass Partnerschaften nicht von offiziellen Dokumenten leben, sondern von Menschen, die bereit sind, Zeit, Interesse und Offenheit füreinander aufzubringen.